Rotate your device!

Drehen Sie Ihr Gerät!

SOC
IETY

7,8 Mrd. Menschen leben 2020 auf der Erde.

Smart Society – Mensch und Maschine als Team

Mit der digitalen Transformation macht sich die Wirtschaft gegenwärtig auf in eine neue Ära: Viele der neuen Geschäftsmodelle sind nicht mehr nur technologiebasiert, sondern auch immer stärker auf den Alltag der Menschen ausgerichtet. Möglich macht das die „smarte“ Vernetzung über alle Arbeits- und Lebensbereiche hinweg.

56 Mrd. Geräte werden 2025 schätzungsweise mit dem Internet verbunden sein.

Vor zwei Jahrzehnten verwendete der Technologie-Pionier Kevin Ashton in einer Präsentation am Massachusetts Institute of Technology erstmals den Begriff „Internet of Things“ (IoT). Das sogenannte Internet der Dinge verbindet physische Objekte mit der virtuellen Welt.

Intelligente Geräte und Maschinen sind dabei miteinander und mit dem Internet vernetzt. Sie erfassen Informationen über ihre Umgebung, verknüpfen und analysieren diese. Schon 2008 waren mehr Geräte mit dem Internet verbunden, als es Menschen gab.

Das neue Gesellschaftsmodell ist technologiebasiert, auf den Menschen fokussiert und umfasst eine Vielzahl „smarter“ Anwendungsszenarien.

Game Changers für innovative Anwendungen_

5G

BIG DATA

AI

IOT

DAS DATENVOLUMEN EXPLODIERT

Das Volumen der zu verarbeitenden Daten wird in den kom­menden Jahren stark ansteigen und damit einhergehend die Rechenleistung in Cloud- und dezentralen Strukturen. Mit ihnen wächst auch die Nachfrage nach hochleistungsfähigen Mikroprozessoren. AT&S stellt sich vorausschau­end darauf ein: mit hohen Investitionen und einer gezielten Erweiterung der Wertschöpfungskette.

Treiber der Vernetzung sind die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation, von Social Media und des Internets. Neben Texten werden auch durch Fotos und Videos sehr hohe Datenmengen von Nutzern gene­riert und über das Internet sowie Mobilfunknetze vielfach verteilt. In Daten­zentren sowie in allen Arten von Endgeräten (Smartphones, Notebooks etc.) werden die Daten dann weiterverarbeitet und gespeichert. Die 5G-Mobilfunk­technologie ermöglicht es, dass die erhöhten Datenmengen nicht nur über Telefon- und Glasfaserleitungen, sondern auch mobil mit entsprechend ho­her Geschwindigkeit (Datenrate) und in entsprechender Qualität transportiert werden können. Neben der reinen Mobilfunk-Kommunikation können vie­le andere Segmente wie Automotive, Industrie, Handel, Transport, Medien, Unterhaltung, Gesundheit oder Verwaltung von den Transport- und Verarbei­tungsmöglichkeiten großer Datenmengen profitieren. In diesem Zusammen­hang spricht man von Big Data.

Mit der zunehmenden Vernetzung der Geräte wird das Daten­volumen bis 2025 jährlich um 26 % auf ein Niveau von 175 Zettabyte klettern. Um die Größe dieser Zahl in ein Verhältnis zu stellen, zwei Beispiele: Allein ein digital verbundenes Flugzeug produziert an nur einem Tag so viele Daten wie das Hubble-Teleskop in fünf Monaten. Und in einer smarten Fabrik entspre­chen die an einem Tag anfallenden Daten 500 Mrd. Seiten an Text.

COVID-19 verlagert die Geschäftstätigkeit von Unternehmen zusätzlich ins Netz: Online-Konferenzen und Homeoffice erhöhen den digitalen Datenaustausch.

11 % jährlich soll das Segment für IC-Substrate in den kommenden Jahren laut Experteneinschätzung wachsen. Wachstum jährlich soll das Segment für IC-Substrate in den kommenden Jahren laut Experteneinschätzung wachsen.

Für die Übertragung, Verarbeitung und Speicherung der zunehmend anspruchsvolleren Daten und Prozesse bedarf es leistungsfähiger Leiterplatten und IC-Substrate. Mit seiner Technologie- und Marktführerschaft in diesen Bereichen hat AT&S eine exzellente Ausgangsposition, um auch von diesem aussichtsreichen Markt zu profitieren.

In den nächsten Jahren erweitert AT&S seine Kapazitäten im Bereich IC-Substrate.

Das neue Werk in China befindet sich bereits im Aufbau. Das geplante Investitions­volumen von bis zu 1 Mrd. € dokumentiert den Anspruch, die Markt­position signifikant weiter auszubauen.

DER WEG ZUM AUTONOMEN FAHREN EBNET SICH

Sehr von der digitalen Entwicklung profi­tieren wird auch die Automobilindustrie. Die Zahl der digitalen Funktionalitäten steigt von Jahr zu Jahr an. Moderne Fahrerassistenzsysteme (ADAS) be­nötigen eine Vielzahl von Sensoren wie Radar, Lidar, GPS oder Kameras mit lokaler Datenverarbeitung. In den kommenden fünf Jahren wird der Kostenanteil elektronischer Komponenten in Fahrzeugen auf 35 % steigen und sich damit mehr als verdoppelt haben. Mithilfe der „Vehicle-to-X“ (V2X)-Technologie werden Fahrzeuge in Zukunft in Echtzeit mit ihrer Umwelt kommunizieren. Durch die Kombination aus Sensor­daten, extern übertragenen Daten und interner Da­tenverarbeitung wird vollständig autonomes Fahren ermöglicht. Bereits für 2025 wird erwartet, dass weltweit mehr als 100 Mio. Fahrzeuge digital vernetzt sind und den Datenverkehr auf monatlich bis zu 100 Mio. Gigabyte anwachsen lassen.

Auch wenn im Alltagsverkehr das selbststeuernde Fahrzeug noch ein paar Jahre auf sich warten lässt: Die digitale Vernetzung nimmt auch im Fahrzeugbereich exponentiell zu.